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Auf die Burg Landstein (Landštejn) zu Jean d´Arc, der Jungfr

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Die Burg wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts vermutlich Przemysliden aus Mähren als militärischer Stützpunkt im Dreiländereck von Böhmen, Mähren und Österreich gegründet. Durch ihrer Konzeption mit zwei Türmen, die durch einen Palast verbunden sind, stellt die Burg eine einzigartige Anlage dar und ist eine von drei erhalten gebliebenen romanischen Burgen in Tschechien und gleichzeitig gehört sie zu den bedeutendsten romanischen Denkmäler in Mitteleuropa. Der oberste Teil des höheren Turmes ist zu einem Aussichtsturm umgestaltet worden. Von dort eröffnet sich ein Ausblick auf die tiefen Wälder, die "Böhmisches Kanada" genannt werden. Die Ausstellung stellt die Geschichte der Burg, regionale archäologische Funde und mittelalterliche Waffen vor. Die gewaltigen Mauern der Burg gefielen einst dem deutschen Dichter Friedrich von Schiller so sehr, dass er in die umliegenden Wälder die Handlung seiner "Räuber" situierte. In der Saison wird hier das Landsteiner Fest gefeiert.

Auf der Burg Landstein finden keine Führungen statt. Nach der Bezahlung des Eintrittspreises am ersten Tor, besichtigen Sie die Burg selbständig. Die Ausstellung im großen Turm informiert sie über die Geschichte, den Bau und das Leben auf der Burg. Aus dem Burgturm haben Sie eine atemraubende Aussicht auf die ausgedehnte Landschaft Böhmisches Kanadas.

Die imposante Burg nutzen im Jahre 1999 ausländische Filmmacher bei der Aufnahme des Film Johanne von Orléans aus (hier wurden vor allem die Kampfszenen aus dem Angriff auf Orléans und Paris gedreht). In der Umgebung der Burg spielt sich auch das bekannte Theaterstück Räuber (1781) des berühmten deutschen Dramatikers Friedrich Schiller ab. 

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