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Dominikanerkloster

Der dreischiffige Tempel mit einem Konvent. In der zweiten Hälfte des 15. Jh. wurde der Turm dazugebaut. Der Tempel brannte mehrmals aus, aber sein ursprüngliches frühgotisches Aussehen wurde hinübergerettet.

Ein Bestandteil des Gebäudekomplexes ist die gotische dreischiffige Basilika Mariä Opferung Besonders wertvoll sind die Wandmalereien im Inneren der Kirche, die teilweise aus der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert stammen. Die Kirche ist über einen Gangmit einem herrlichen gotischen Kreuzgewölbe mit den Klostergebäuden verbunden. In einigen Gewölbebögen sind Wappen von Adligen angebracht, die das Kloster finanziell unterstützt haben. Der Kreuzgang schließt von vier Seiten den Klostergarten, auch Paradieshof genannt, ab.

Aus der Wand der Kirche Mariä Opferung hervorspringt ein gotischer steinerner Wasserspeier in Form eines an einen Frosch erinnernden Ungeheuers. An diese eigenartige Statue knüpft eine Legende an, die besagt, dass während des Baus der Kirche ein Frosch in das Fundament gekrochen sein soll, der dann die Wände zum Bröckeln brachte. Schließlich konnte er jedoch durch Beschwörungen ausgetrieben werden. Die Statue in der Wand befand sich einst angeblich tiefer, der Legende nach kriecht der steinerne Frosch jedoch immer höher. Wird er erst einmal das Dach erreicht haben, wird die Kirche einstürzen und die Welt untergehen.

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