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Städtisches ELEKTRIZITÄTSWERK

Die ursprüngliche Wassermühle wurde im Jahr 1887 von František Křižík in ein Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung umgebaut und im selben Jahr wurde von diesem Elektrizitätswerk mit der Stromlieferung für die öffentliche Beleuchtung der Stadt Písek begonnen. Diese wurde auf diese Weise zur ersten Stadt in den böhmischen Ländern, welche über eine dauerhafte öffentliche elektrische Beleuchtung verfügte.

Písek war die erste Stadt in Böhmen, welche über eine dauerhafte öffentliche elektrische Beleuchtung verfügte. Diese wurde hier am 23. Juni 1887 vom tschechischen Elektrotechniker František Křižík errichtet, als er einige Bogenlampen im Stadtzentrum einschaltete. Ein Jahr später wurde die Beleuchtung ausgeweitet und anstelle des provisorischen Antriebs über eine Lokomobile wurden von den Bewohnern von Písek die alte Mühle am Fluss Otava in ein Elektrizitätswerk umgebaut, es war das erste Elektrizitätswerk in Böhmen.  Die Dynamos zur Stromerzeugung wurden zu Beginn von einem Wasserrad angetrieben. Im Jahr 1901 wurde dieses dann durch zwei Francis-Turbinen ersetzt. Diese Turbinen wurden im Jahr 1994 rekonstruiert und die alte technische Anlage in Betrieb genommen - das Elektrizitätswerk erzeugt nun wieder Strom, der ins Netz geliefert wird.  Im Jahr 1997 wurde hier ein kleines Museum zum Thema Stadtbeleuchtung errichtet. Die Besucher können sich hier nicht nur mit der Geschichte des Stroms von Písek vertraut machen, sondern sie sehen auch die alte Stromerzeugungsanlage im Betrieb.

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