Museum der ausgesiedelten Gemeinden

Museum der ausgesiedelten Gemeinden

Eine Dauerausstellung über dramatische Ereignisse in der Region Novohradsko, über Vertreibungen, Aussiedlungen, aber auch über die ferne Geschichte bis ins Mittelalter. Besucher können historische und aktuelle Fotos sowie Gegenstände ehemaliger Bewohner von Novohradsko besichtigen. Der Ausstellungsraum ist in fünf Sektionen unterteilt: Geschichte der Besiedlung von Novohradsko, Fakten über die Vertreibung, Geschichten aus der Zeit der Vertreibung, wiederbesiedelte Gemeinden und untergegangene Gemeinden.

Die Ausstellung macht die Besucher mit der Geschichte der Besiedlung von Novohradsko vertraut, mit dem Zuzug deutschsprachiger Bewohner in diese Region, und stellt chronologisch die verschiedenen Gründe für die Abwanderung der Bevölkerung in andere Regionen und Länder vor. Am detailliertesten wird das Thema der Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg dargestellt, die im Gebiet des Gratzener Berglandes sowie anderswo in der Tschechischen Republik tiefe Spuren hinterlassen hat. Die Ausstellung besteht aus Informationstafeln, historischen und aktuellen Fotos sowie authentischen Gegenständen von Menschen, die Novohradsko aus verschiedenen Gründen verlassen haben.

Der Ausstellungsraum des Museums ist auf zwei Etagen verteilt, sodass die einzelnen Themen räumlich getrennt dargestellt werden konnten. Wir bieten Ihnen eine interessante Ausstellung auf einer Fläche von 490 m².

Die Ausstellung ist in fünf Sektionen gegliedert:

  • Geschichte der Besiedlung von Novohradsko – eine Liste der ältesten Dörfer sowie Informationen darüber, wie deutschsprachige Bewohner in diese Region kamen.
  • Fakten über die Vertreibung – Informationen darüber, wie die Nachkriegsvertreibungen abliefen, wie viele Menschen betroffen waren und was sie mitnehmen mussten.
  • Geschichten aus der Zeit der Vertreibung – persönliche Geschichten von Menschen aus dieser Zeit.
  • Wiederbesiedelte Gemeinden – Gemeinden, die nach dem Krieg und der Vertreibung verlassen wurden, aber durch die Ankunft neuer Bewohner weiterhin „lebendig“ blieben.
  • Untergegangene Gemeinden – eine Vorstellung mehrerer Gemeinden, die vollständig verschwanden, einschließlich authentischer Fotos.

Besichtigung nur nach telefonischer Vereinbarung.