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Rimau

Die Gemeinde Rimau zählt zu den wichtigen Wahlfahrtsorten Südböhmens. Ihre Geschichte solllte in 10. Jahrhundert entstanden sein, wurde jedoch urkundlich erst 1395 nachgewiesen. Eine grundlegende Entwicklung begann mehr als 230 Jahre später. Von dem jesuitischen Apotheker Johannes Gurre kommt ein Entwurf  eines Walvfahrtorts in Rimau, der dann mit der Lorettokapelle und einem weitreichenden Kreuzweg in 1648 gegründet wurde und dessen Stationen sich in dem umliegenden Gebiet befinden. Rund um die Lorettokapelle wurde der vierkantige Kreuzgang und später auch die Heiliggeist-Kirche gebaut. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden regelmässige Termine der Pilgerfahrten stabilisiert und den damaligen Nachrichten nach sollten hier jährlich bis zu 40 – 80.000 Pilger hergekommen sein. Heutzutage kommen wahrscheinlich nach Rimau nicht so viele Besucher hin, denn nicht nur die Lorettokapelle, Kreuzgang und die Heiliggeist-Kirche sind zu besuchen, auch andere Orte locken zum Besuch. Z.B. auf dem Dorfplatz ist die Rimaugalerie zu besuchen, wo regelmässig die Ausstellungen der bildenden Kunst stattfifnden. Die hiesige Museum „Blockhütte“ mit u.a. der Pfedereisenbahn gewidmeten Ausstellung ist den Besuch wert.

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