Mondstein

Mondstein

Der Stein befindet sich in einer künstlichen Position, in die er vermutlich in prähistorischer Zeit versetzt wurde, und gilt daher als Menhir.

Das Wort „Menhir“ stammt aus dem Keltischen und bedeutet „aufgerichteter Stein“. Menhire gehörten zu den sogenannten megalithischen Bauwerken, die gegen Ende der Urgeschichte weltweit entstanden, insbesondere in Westeuropa, Nordafrika und im westlichen Mittelmeerraum. Ihr Zweck hing mit kultischen und praktischen Bedürfnissen der damaligen Siedlungen zusammen. Die Form des Mondsteins ist im Vergleich zu den meisten Menhiren untypisch, ähnliche Exemplare gibt es jedoch auch in Böhmen. Das Gelände rund um den Stein deutet darauf hin, dass dort in der Vergangenheit gegraben wurde, jedoch sind keine Ergebnisse archäologischer Untersuchungen bekannt.

Bei einer psychotronischen Untersuchung im Jahr 1994 wurde eine Energieausstrahlung festgestellt, die für einen Teil der Menhire typisch ist und die heute als Aktilite, das heißt „strahlende Steine“, bezeichnet werden. Die Energie des Steins breitet sich in alle Richtungen innerhalb einer bestimmten Entfernung aus. Der prähistorische Ursprung des Steins, vermutlich vorkeltisch, stimmt mit dem Vorkommen anderer Aktilite und zahlreicher Bestattungen in der Umgebung überein, insbesondere an den Nord- und Nordwesthängen des Javorník sowie in der Nähe des Mondsteins selbst. Der Name des Steins wurde nach einer künstlich eingravierten Mondsichel auf seiner Westseite gewählt. Solche mehr oder weniger ausgeprägten Oberflächenmerkmale kommen bei Aktiliten häufig vor und sind als „Auge des Menhirs“ bekannt. Diese Stellen strahlen deutlich mehr Energie aus als die übrige Oberfläche. Auch die einzelnen Seiten des Steins unterscheiden sich in dieser Hinsicht. Die Seite mit dem „Auge“ hat die stärkste Energie, während die schmalere Südseite dazu neigt, einer nahe stehenden Person Energie zu entziehen, was als unangenehm empfunden wird und den Eindruck einer negativen Polarität erweckt.

Vermeiden Sie es daher, unnötig an dieser Seite zu verweilen. Vom Aktilit gehen mehrere Energielinien aus. Dabei handelt es sich um gerade Linien, die Energie zwischen Orten oder Steinen übertragen und in England als Ley-Linien bekannt sind. Unter anderem verlaufen sie strahlenförmig vom Mondstein zum Kůstrý, zur Kalvarienbergkapelle in Čestice, zu einem Aktilit in der Nähe von Peckov, zum Ort der modernen Rotunde von Javorník sowie zum Gipfel bei Žihobce, an dessen Hang im Sommer 1994 einige der ersten Kornkreis-Piktogramme des Böhmerwaldes erschienen. Um den Stein herum befindet sich in einem Radius von etwa 20 Metern ein Kreis negativer Energie, der möglicherweise als Schutz oder zur Abgrenzung eines kultischen Bezirks diente. Der Stein bietet Besuchern die Möglichkeit, ihre eigene körperliche Energie zu stärken – am besten an der Westseite mit dem „Auge“. Man kann dort auch seine psychotronischen Fähigkeiten oder seine Sensibilität für die Energien des Steins testen.

Kontakt:

Mondstein
Javorník, 384 73 Vacov
Tel.: +420 388 433 843
E-Mail: info@javornik.cz
Web: www.javornik.cz

Wie kommt man dort hin?

Lehrpfad zum Mondstein – führt von Javorník zum Mond-Menhir. Am Menhir befindet sich eine Informationstafel. Der Weg ist mit kleineren Tafeln mit eingezeichneten Routen markiert.

Länge des Pfades: 1,9 km